Archiv der Kategorie: Reisen

Back from Iceland.

Die Koffer sind ausgepackt und alles ist schon vorüber…

  • Ich habe im August in einem das ganze Jahr über geöffnetem Weihnachtsladen schon Weihnachtsdeko gekauft (3 Dinge für ca. 30 €, total bekloppt, aber ich kam nicht drum herum).
  • Ich habe für meine Verhältnisse viel Fisch gegessen, obwohl ich keine großartige Fischesserin bin.
  • Ich habe im August eine Mütze getragen.
  • Ich hatte Gletschereis in der Hand.
  • Ich bin auf Berge (wenn auch relativ kleine) gewandert.
  • Ich bin 2 Mal in einem kleinen Boot gefahren, dabei wird mir immer schlecht, wenn ich schon auf einem großen Schiff fahre.
  • Ich habe Puffins gesehen… und Pferde natürlich… und Seehunde… und Rentiere.
  • Ich habe auf dem – laut Infoschild, keine Ahnung, ob das immer noch aktuell ist – jüngsten Berg der Erde gestanden.
  • Ich habe Berge gesehen und erwandert, die so bunt sind, dass es nicht wahr sein kann.
  • Ich habe wieder Nordlichter gesehen.

Die Liste ließe sich um einiges ergänzen, aber irgendwann ist ja auch mal gut.

Vielen Dank gilt meinem Mann, für seine Geduld, wenn ich doch mal wieder länger brauchte, um das ein oder andere Bild zu machen.

Landmannalaugar
Landmannalaugar
Jökulsárlón
Jökulsárlón
Fjallsárlón
Fjallsárlón
 Lakagígar
Lakagígar
Seljalandsfoss
Seljalandsfoss
Vestmannaeyjar mit Festland im Hintergrund
Vestmannaeyjar mit Festland im Hintergrund
Hraunfossar
Hraunfossar
Northern Lights
Northern Lights

 

Ich will wieder an die Nordsee…

Letztes Wochenende haben wir uns eine Auszeit genommen und waren mit unseren Nachbarn/Freunden in St. Peter Ording campen. Es war wieder eine tolle Zeit und ich bin immer wieder fasziniert, wie einfach es sein kann, abzuschalten. Aber ein paar Schritte an diesen scheinbar endlosen Sandstrand und die Welt ringsrum ist wenigstens für einen kurzen Moment vergessen.

Ansonsten wissen wir jetzt, unsere Zelte stehen auch Windstärke 8 durch!

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Helgoland im Winter – oder: wie verbringt man die Zeit, wenn man von der Insel nicht mehr wegkommt 3

Der eigentliche Grund, warum wir im Januar auf Helgoland waren, sind die Kegelrobben auf der Düne.  Sie sind  ganzjährig dort anzutreffen, allerdings bringen sie im Winter ihren Nachwuchs dort zur Welt. Keine Ahnung, warum sie sich gerade diese Jahreszeit ausgesucht haben.

Nun ist es so, dass man auf der Düne die Tiere wunderbar beobachten kann. Dabei sollte ein Abstand von 30 Metern gehalten werden. Ist dies auf Grund von dicht beieinander liegenden Gruppen nicht möglich, sollte man dort sehr zügig dran vorbei gehen. Die Robben sehen zwar komisch aus, wenn sie über den Sand robben (!), sie sind aber gegenüber uns Menschen dabei ordentlich im Vorteil was die Schnelligkeit angeht. Und die Zähne möchte keiner abbekommen oder von solch einem Robbenbullen umgehauen werden.

Beachtet man dies, sollte man genug Freude haben, die kleinen plüschigen Specktorpedos zu beobachten.

Durch die Stürme der vorangegangen Tage waren gar nicht so viele Tiere zu sehen als im letzten Jahr, sie hatten sich auf die östliche Seite verzogen und dort lagen so viele Tiere, dass wir dort nicht lang gehen konnten. Trotzdem gab es einige Tiere zu sehen und dies tat nach dem ganzen Wind richtig gut.

 

Helgoland im Winter – oder: wie verbringt man die Zeit, wenn man von der Insel nicht mehr wegkommt 2

„Erfahrungsgemäß geht vor Montag hier keine Fähre mehr, wahrscheinlich erst am Dienstag“, so begrüßte uns unser Vermieter der Ferienwohnung an dem Donnerstag, an dem wir anreisten. „Und wenn die Feuerwehr rum fährt und durch sagt, Sie sollen das Haus nicht verlassen, dann verlassen Sie auch nicht das Haus!“ OK, das sind ja tolle Aussichten. „Ansonsten wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit auf unserer schönen Insel. Es ist auch mal ganz schön, die Wellen an die Klippen krachen zu sehen, der Wind kommt auch so, dass man eher ins Land als über den Rand geweht wird“. OK. Danke. Auf den Inseln bzw. auf dieser Insel läuft das halt alles irgendwie anders.
Immerhin hatten ja noch ein paar Geschäfte (…) und Restaurants/Cafés auf. Irgendwie haben wir die Zeit rum bekommen. Zum Glück fuhr die Feuerwehr an diesen Tagen nicht über die Insel, um die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie in den Häusern bleiben sollten. So konnten wir uns gegen den Wind stemmen und doch ein wenig sehen, auch wenn wir erst am Montag endlich (und zum Glück war es überhaupt möglich) auf die Düne kamen. Besonders toll war es, das ziemlich aufgewühlte Meer an die Wellenbrecher krachen zu sehen. Ich hätte dort Stunden verbringen können. Was sich allerdings als schwierig gestaltete, da man ja irgendwie gucken musste, dass man stehen blieb; dass man vor lauter Tränen vom Wind überhaupt etwas sah und sich vor Hagelschauern in Deckung gehen musste.

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Helgoland im Winter – oder: wie verbringt man die Zeit, wenn man von der Insel nicht mehr wegkommt 1

Wir waren letztes Wochenende auf Helgoland, geplant war Donnerstag bis Sonntag dort zu bleiben und die Robben und deren Nachwuchs auf der Düne anzuschauen.  Dank den Stürmen „Elon“ gefolgt von „Felix“ konnten wir erst am Dienstag (das erste Schiff nach unserer Ankunft) wieder nach Hause und auf die Düne konnten wir auch erst am Montag – immerhin hat das geklappt, da bin ich sehr glücklich drüber.

Ich glaube schon, dass wir das beste aus der Situation gemacht haben. Nun gilt es noch Bilder zu sichten, bearbeiten etc.

Was ich spannend und auch schockierend zugleich finde, ist die Bilder, die ich von Helgoland aus von der Düne gemacht habe, zu vergleichen. Das ist mir vor Ort gar nicht in den Sinn gekommen und das ungeübte Auge nimmt die Veränderungen auch gar nicht wahr. Erst als ich hinterher Berichte über die Sturmauswirkungen auf die Düne gelesen hatte, war ich neugierig geworden. Ich lasse die Bilder mal unkommentiert, sie sprechen für sich, auch wenn ich nicht haargenau den gleichen Ausschnitt getroffen habe.

Ansicht der Düne am 09.01.2015
Ansicht der Düne am 09.01.2015
Ansicht der Düne am 11.01.2015
Ansicht der Düne am 11.01.2015

 

Heute vor 3 Jahren – Island XI

Heute war die Rückreise angesagt, das kleine Abenteuer Island endete heute. Wir standen mitten in der Nacht auf, frühstückten und brachten unser kleines – in der Zwischenzeit lieb gewonnenes – Auto zurück zum Vermieter am Flughafen. Einmal kurz hoffen, dass alles in Ordnung ist und dann einchecken. Wir gaben die letzten Isländischen Kronen aus und warteten auf unseren Flug. Alles verlief gut.

Fazit: Wir bereuten es nicht unsere Flitterwochen in diesem Land mit dieser Reise verbracht zu haben. Im Gegenteil, wir werden wiederkommen, irgendwann. Ein traumhaftes und  besonderes Land. Hoffentlich kann die Natur dort so unberührt bleiben, wie sie ist. Hier ist man der Entstehung der Erde so nah, wie es irgendwie geht auf diesem Planeten. Und man sieht auch, dass es nicht immer großer Luxus sein muss, um sich wohl zu fühlen. Ganz, ganz toll.

Rückflug
Rückflug

 

Blick auf die Stadt mit der Hallgrímskirkja

Heute vor 3 Jahren – Island X

Der letzte (volle) Tag in Island lag nun vor uns. Weil es uns gestern so sehr dort gefallen hat, fuhren wir erst noch mal zum Geysir. Dort waren wir so früh am Morgen alleine, das war toll. Es ist einfach toll zu sehen, wie sich die Wasseroberfläche wölbt und kurz danach explodiert. Wirklich sehr zu empfehlen.

Strokkur
Strokkur

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Skógafoss

Heute vor 3 Jahren – Island IX

Heute gab es mal wieder keinen Sonnenschein, dafür aber viel Wasser. Aber der Reihe nach.

Wir sind noch mal an den Strand von Vik, noch mal die Brandung an den schwarzen Sand und die Basalt-Säulen klatschen sehen. Wieder waren wir für uns allein, wieder war es einfach nur toll, trotz des grauen Wetters.

 

am Strand von Vik
am Strand von Vik
am Strand von Vik
am Strand von Vik

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Heute vor 3 Jahren – Island VIII

Der Tag begann schon wieder grau, aber immerhin trocken, das ließ hoffen. Die Berge waren noch etwas wolkenverhangen, aber je näher wir der Gletscherlagune kamen, umso heller wurde es. Zum Glück.

am Vatnajökull
am Vatnajökull
am Vatnajökull
am Vatnajökull

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